Wir danken für die Aufmerksamkeit

4 03 2008

Da die Föderation der ArbeiterInnen-Syndikate (FAS) nun im Web präsent ist

http://www.syndikate.at/

und da die Betreiber dieses Blogs Mitglieder von Syndikaten der FAS sind, hat dieser Blog irgendwie seine Daseinsberechtigung verloren. Da Anarchosyndikalismus in erster Linie auch ein Organsiationskonzept ist und kein ideologisches Ettikett etwa, meinen wir, dass wir unsere anarchosyndikalistische Ideen und Vorstellungen auch in den bestehenden anarchosyndikalistischen Strukturen umzusetzen versuchen sollten.

Wir werden daher in Zukunft Teile des Blogs, so es die notwendige Zustimmung findet, auf die FAS- Homepage transferieren, was noch ein wenig Zeit in Anspruch nehmen wird, ehe dieser Blog endgültig vom Netz geht. Wir danken für Euer Interesse und hoffen, dass dieses im Zusammenhang mit der FAS seine Fortsetzung findet.

Euer anarchosyndikalismus.wordpress.com – Team

Advertisements




Dieser Blog

12 12 2007

Dieser Blog wurde von einigen AnarchosyndikalistInnen welche innerhalb der Staatsgrenzen Österreichs wohnen ins Leben gerufen, um die Diskussion um die Ideen des Anarchosyndikalismus und wie dieser heute praktisch umgesetzt werden kann, voranzutreiben.

In Österreich hat es praktisch seit Urzeiten keine dauerhaft funktionierende anarchosyndikalistische Struktur gegeben (Geschichte). Nun gibt es aber einen recht viel versprechenden Versuch eine anarchosyndikalistische Föderation aufzubauen. Wir wirken daran mit – dieser Blog ist aber nicht die offizielle Webpräsenz dieser im Entstehen begriffenen Föderation. Wir werden allerdings laufend darüber berichten, und haben uns erlaubt hierzu den Blog auch ein wenig darauf auszurichten bzw. umzustellen.

Wir bitten darauf Rücksicht zu nehmen, dass dieser Blog nicht als Diskussionsforum gedacht ist. Solche Foren sind u.a. auch unter den Links dieses Blogs zu finden. Wir behalten uns vor zu entscheiden, ob ein Kommentar veröffentlicht wird oder nicht. Dies soll allerdings niemanden abschrecken uns Kommentare zu senden, nützliche Beiträge, Informationen oder Links beispielsweise freuen uns natürlich. Im allgemeinen bitten wir darum, über Mail mit uns Kontakt aufzunehmen, um etwaige Fragen zu klären.

Kontaktadressen zur Föderation sind unter der Rubrik „Föderation“ zu finden. Wenn du genauere Informationen möchtest und Interesse daran hast an einer solchen Föderation mitzuwirken kannst du auch uns kontaktieren!

Kontakt:

anarchosyndikalismus@linuxmail.org

250px-anarchosyndicalism.jpg






was ist…

12 12 2007

…Anarchosyndikalismus?

Anarcho-Syndikalismus steht auf dem Fundament des Klassenkampfes und hat die solidarische Vereinung der direkt und indirekt Lohnabhängigen zum Zwecke der Überwindung des Kapitalismus zum Ziel.
Der Anarcho-Syndikalismus will die sozialen und wirtschaftlichen Verhältnisse dahingehend verändern, dass an die Stelle von Staat und kapitalistischer Ökonomie ein hochgradig vernetztes Gemeinwesen von freien Individuen und Gruppen tritt.
Um dies zu erreichen, verbindet er den täglichen ökonomischen Kampf im Hier und Jetzt mit dem Ziel der umfassenden sozialen Selbstverwaltung von Produktion und Konsumption. Selbstorganisierung anstatt Parteien und Staat. Die Verwaltung von Dingen anstatt der Herrschaft über Menschen.
Basierend auf den Prinzipien des Föderalismus und der Basisorganisierung in lokalen, regionalen, überregionalen und internationalen Zusammenschlüssen, genießt jede Einheit die Vorteile einer großen Gesamtorganisation bei gleichzeitiger Autonomie der Syndikate und Ortsgruppen.
Der Anarcho-Syndikalismus wendet sich gegen jede Form von Nationalismus, Sexismus, Antisemitismus, Rassismus sowie gegen jeglichen Totalitarismus.
Anarcho-Syndikalismus propagiert die Direkte Aktion und solidarisiert sich mit sämtlichen sozialen Kämpfen und Bewegungen, die seinen Prinzipien nicht widersprechen. Direkte Aktion beinhaltet von den Lohnabhängigen selbst entwickelte und durchgeführte Streiks, Sabotage, Boykotte etc., die einerseits reale Verbesserung im Hier und Jetzt zum Ziel haben, andererseits langfristig in den Generalstreik, der als soziale Revolution zu verstehen ist, münden.