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29 09 2007
anarchosyndikalismuswien

ANARCHOSYNDIKALISMUS HEUTE

Eine kämpferische Gewerkschaft, ohne bezahlte Funktionäre, Bürokraten und Nadelstreif-Bonzen; Eine Gewerkschaft, in der ALLE Mitglieder ALLE Fragen gleichberechtigt und gemeinsam entscheiden; Eine Gewerkschaft, in der sich sowohl Menschen, die bereits mitten im Arbeitsleben stehen, als auch solche, die erst auf dem Weg dorthin sind oder kurzzeitig davon ausgeschlossen wurden, einbringen können und für ihre Interessen gemeinsam kämpfen; die nicht nur Löhne verteidigt, sondern auch die Würde der Lohnabhängigen, und das nicht in Vertretung, sondern direkt mit den Betroffenen…
Ist so etwas überhaupt möglich? Ja, und so etwas gab es schon seit jeher und existiert auch heute weiterhin in vielen Ländern. Eine der erfolgreichsten dieser Gewerkschaften, die auch “anarchosyndikalistisch” genannt werden, ist die spanische CNT. Zwei ihrer Aktivisten werden über diese Form von ArbeiterInnen-Kampf berichten, über die Abläufe, Mittel und Ziele, die sie verfolgen und warum sie es für erfolgreicher und vielversprechender halten, als die reformistischen und bürokratischen Gewerkschaften vom Typ eines ÖGB.

Unter diesem Vorzeichen fand am 24.9. im Amerlinghaus die Veranstaltung mit Juan Giménez (CNT Granada) und Miguel Angel Martínez (CNT Almeria) statt. Binnen kurzer Zeit hatten diese auch Innsbruck, Salzburg und Linz besucht, mit jeweils wenigen Stunden Schlaf dazwischen. Einschläfernd war die Veranstaltung des Allgemeinen Syndikats Wien aber deshalb bei weitem nicht, auch wenn die erwarteten Grundsatzdiskussionen ausgeblieben sind. Die Veranstaltung war nicht schlecht besucht, doch hatten einige, die entweder enttäuscht waren oder deren Vorurteile gegenüber dem Anarchosyndikalismus bzw. die CNT sich bestätigten, nicht die Muße bis zur anschließenden Diskussion zu warten. Die Verbleibenden, das waren letztlich auch nicht so wenige, fanden aber noch Zeit ein wenig zu diskutieren und den Abend gemütlich ausklingen zu lassen. Auch, und das ist auf jeden Fall als Erfolg zu vermerken haben sich einige Interessierte für den Aufbau einer Wiener bzw. österreichweiten anarchosyndikalistischen Föderation bzw. die Mitarbeit in einem Syndikat gefunden.

Wir danken auf jeden Fall den spanischen Genossen für die Mühen, die sie auf sich genommen haben um diesen Vortrag zu halten. Auch gilt dem unermüdlichen Übersetzer unser besonderer Dank!

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