TEXTE

ONE BIG UNION

Die Eine Große Gewerkschaft

Wer sind und was wollen die Industrial Workers of the World

 

VORWORT

Der vorliegende Text stammt von den Industrial Workers of the World, einer radikalen US-Amerikanischen Gewerkschaft mit internationalem Anspruch welche seit 1905 existiert.
Die Bewegung der „Wobblies“, so werden die IWW’s manchmal genannt, wird im englischen als industrial unionism bezeichnet. Syndikalismus und Unionism haben viele Gemeinsamkeiten und beeinflussten sich gegenseitig. Zum Verständnis des Textes ist hinzu zu fügen, dass hier der Begriff Industrie als Wirtschaftszweig zu verstehen ist. Mit Industrie-Gewerkschaft (industrial union) ist somit die Branchen- und Berufsübergreifende Organisierung (oder: Einheitsorganisation) gemeint. Der gekürzte und übersetzte Text „One Big Union“ veranschaulicht meines Erachtens den Klassencharakter unserer Gesellschaft, sowie die Notwendigkeit der (selbst-) Organisierung als Vorstufe zur Überwindung der kapitalistischen Ordnung recht gut. Wenn hier von den Begriffen Klasse und Klassenkampf die Rede ist, so ist das nicht als ArbeiterInnen-bewegungs-Nostalgie zu verstehen. Vielmehr ist das soziale Verhältnis Kapital nur als Klassengesellschaft denkbar. Der Klassenbegriff der IWW definiert sich nicht durch eine oder mehrere bestimmte Tätigkeiten, sondern durch den Umstand, dass wir Lohnabhängige nichts besitzen als unsere Arbeitskraft und gezwungen sind, diese zu verkaufen. Der ArbeiterInnen-klassenbegriff schließt, wie auch aus dem Folgendem hervor geht, gerade auch Arbeitslose, Hausfrauen und -Männer, Sozialhilfeempfängerinnen, AsylwerberInnen, Gefängnis-insassInnen usw. mit ein. Die Existenz der Klasse der indirekt (z.B. Arbeitslose) und direkt (ArbeiterInnen) Lohn-abhängigen wird dann sichtbar, wenn sich ArbeiterInnen beginnen zu organisieren, sich zu wehren, zu kämpfen. Dann wird klar: „Die ArbeierInnenklasse und die Kapitalistenklasse haben nichts gemeinsam (Präambel zur IWW Verfassung)!“ Wollen wir also eine Veränderung unserer Lebensverhältnisse, müssen wir begreifen, dass wir als ArbeiterInnen die Hebel unserer Befreiung bereits in den Händen halten. Dass wir durch Direkte Aktionen, wie Streiks und Sabotage, die Quelle des Mehrwerts, die Lohnarbeit, zum versiegen bringen können. Und dies halten wir IWW’s für notwendig, denn der Kapitalismus ist nicht reformierbar!

WOBBLY X357708

Wien am 29.3.2006

Unser Platz in der menschlichen Entwicklung

1. Was ist Industrie und wie entwickelte sie sich?
Industrie, von der Gewinnung der Rohstoffe bis zu deren Umwandlung in Gebrauchs-gegenstände, ist das Zentrum und das Fundament unserer Gesellschaft. Die Kapitalisten, die die natürlichen Ressourcen und die Produktionsmittel besitzen und kontrollieren, re-präsentieren die ungleich kleinere der beiden Klassen unserer Gesellschaft. Die ArbeiterInnen, welche die Rohstoffe bergen und in Gebrauchsgegenstände verwandeln, die notwendigen Dienstleistungen anbieten, stellen die weitaus größere Klasse dar. Die Interessen dieser beiden Klassen sind gegensätzlich. Dieser Widerspruch liegt dem gesamten sozialen Leben weltweit zu Grunde.
Die Klasse der Kapitalisten setzt alles daran, ihre Macht und die Privilegien, die daraus resultieren, zu erhalten. Um diese Kontrolle sicher zu stellen, streben sie weiter danach, sämtliche soziale Institutionen zu beherrschen. Sie wollen Gesetze beschließen und ausführen. Sie wollen die Kontrolle über die Schulen, um Respekt und Gehorsam gegenüber den Zwängen des Kapitals zu unterrichten. Sie wollen die Presse, das Fernsehen, das Internet um unsere Gedanken und Gefühle zu beherrschen. Und wenn sie die ArbeiterInnen-organisationen nicht abschaffen können, wollen sie sie ebenfalls beherrschen. Alles um ihre Interessen zu schützen.
Allerdings bedrohen zwei Fakten die kapitalistische Macht:

  1. Die moderne Industrie hat die Kapitalisten und ihr Tun überflüssig gemacht
  2. Die Klasse der Lohnabhängigen ist in der Lage, die Kontrolle über die Industrie zu übernehmen und im Wohle aller selbst zu verwalten.

Die eigentliche Funktion der Kapitalisten war es, zu finanzieren und zu verwalten. Heute verwalten ausgebildete Manager die Betriebe, und die Finanzierung erfolgt durch Aktien; Kapitalgesellschaften etc. Das System der kollektiven Verwaltung, welches die Kapitalisten aufgebaut haben, hat sie selbst überflüssig gemacht,
Die Macht der Klasse der Kapitalisten resultiert aus erbitterten Kämpfen gegen die Könige, Fürsten und feudalen Landbesitzer. Die feudalistische Gesellschaft und die Macht der Fürsten beruhten auf einer landwirtschaftlichen Gesellschaftsordnung.
Mit Hilfe der einfachen Leute, die kämpften, errangen die Kapitalisten den Sieg gegen den Feudalismus. Neue Erfindungen und Entdeckungen leiteten das Ende des Feudalismus ein.
Mit der parlamentarischen Ordnung, die zur Geldbeschaffung der feudalen Klasse installiert worden war, hatte sich gleichzeitig ein effizienteres Regierungssystem etabliert. Die Fürsten und Könige wurden genauso überflüssig wie die Kapitalisten heute.
Mit der historischen Seefahrt, dem Beginn des Welthandels und dem Manufaktursystem wurden Warenhäuser, Schiffe und Ausrüstung immens wichtiger als das Eigentum an Grund und Boden. Die Basis der Gesellschaftsordnung verlagerte sich von der Landwirtschaft in die Fabrik. Die Kontrolle über das soziale Leben verlagerte sich zu denen, die die Fabriken kontrollierten.

2. Revolutionäre Entwicklung
Die Konservativen zur Zeit der Feudalgesellschaft warnten davor, dass das Fortschreiten der kapitalistischen Entwicklung das Ende der Gesellschaft bedeute. Sie lagen falsch. Und bei allen Fehlentwicklungen war der Kapitalismus doch ein Fortschritt. Alles was am alten System vorteilhaft war, wurde beibehalten und konserviert. Zerstört wurden alle Aspekte des Feudalismus, die dem Fortschritt im Wege standen.
Die Neuerungen und die Industrie florierten unter kapitalistischen Verhältnissen. Unsere Produktionsweise und unsere Art zu Leben haben sich in den letzten zweihundert Jahren stärker verändert als in den letzten zweitausend. Nichtsdestotrotz konnte unser Lebens-standard mit dem Fortschritt nicht standhalten und wird es unter kapitalistischen Ver-hältnissen auch nie können. Die Möglichkeit des Wohlstandes und des Glücks wurden durch künstlich geschaffenen Mangel, durch Krisen und Kriege verhindert.
Die moderne Wirtschaft hat nicht nur die Kontrolle Weniger über die Industrie überflüssig gemacht, sie hat auch die die Klasse der Kapitalisten reduziert. Das Entstehen riesiger Konzerne verursacht die Schließung kleinerer Unternehmen, bzw. deren Abhängigkeit von den Konzernen.
An der Spitze dieser wirtschaftlichen Pyramide sitzt die kleine Minderheit der Reichen und Mächtigen. Diese Minderheit besitzt nahezu uneingeschränkte Macht über die ökonomischen Prozesse und bereichert sich auf Kosten der großen Mehrheit. Nicht selten auch auf Kosten der Erde, die uns alle ernährt.
Die Kapitalisten koordinieren ihre Vorgehensweise weltweit um den größtmöglichen Profit aus der menschlichen Arbeitskraft heraus zu pressen.
Durch Kartelle und Konzerne plant eine Hand voll Mächtige das wirtschaftliche Leben der gesamten Welt.
Allerdings: die Herrschenden haben viele Diener aber wenige Freunde.

3. Wer sollte verwalten?
Mit dem Aufkommen des Kapitalismus wuchs auch die ArbeiterInnenklasse. Diese Klasse wuchs so stark, bis sie schließlich nahezu jeden einschloss. So wuchsen auch die Möglichkeiten und das Wissen. Ein heutiger Arbeiter muss so viel können und wissen, wie vor einem Jahrhundert ein Wissenschafter. Statt einer Klasse von dienenden Analphabeten sind wir heute in der Lage zu lesen und zu schreiben und haben eine reichhaltige Literatur. Wir diskutieren über die Lage der Welt. Auch unsere organisatorische Stärke ist gewachsen.
Jeder Schritt, den die arbeitende Klasse in Richtung des Aufbaues von Solidarität und Einheit tätigt, ist ein Schritt hin zur vollständigen Selbstverwaltung der Produktion. Wann immer ArbeiterInnen für kürzere Arbeitszeiten, für höhere Löhne oder für mehr Sicherheit am Arbeitsplatz kämpften, mussten wir uns zusammenschließen und kämpfen.
Die organisierte ArbeiterInnenbewegung wurde von der Kapitalistenklasse stets als deren Todfeind bekämpft. Jeder Schritt nach vorn, den wir wagen, stärkt unsere Position als die logischen Nachfolger der Kapitalisten als Verwalter und Nutznießer der Wirtschaft. Und da es keine Klasse unter uns gibt, bedeutet unser Triumph, dass sich erstmals seit Beginn der Zivilisation eine klassenlose Gesellschaft formiert. Das Ende von Grausamkeit, Dummheit, Ungerechtigkeit und Ausbeutung, welche mit der kapitalistischen Klassengesellschaft einhergehen.
Die große Frage unserer und der zukünftigen Generationen ist also: Wie soll Industrie verwaltet werden?
Das ist weniger eine Frage der Eigentumsverhältnisse, als eine der Produktionsverhältnisse. Wer entscheidet, ob die Räder stehen oder sich bewegen? Wer entscheidet über das was produziert werden soll, und wem es zugute kommen soll? Wer entscheidet welche Dienstleistungen angeboten werden, und wem? Das sind die wichtigen Fragen:

· Soll die moderne Industrie von einer handvoll Managern kontrolliert werden?

· Soll sie von PolitikerInnen verwaltet werden.

· Oder soll sie von denen gelenkt werden, die die Arbeit verrichten?

4. Industrielle Demokratie (industrial democracy)
Die Industrial Workers of the World lehnen sowohl eine Wirtschaft ab, die von Konzern-managern geleitet wird. Noch können sie einer von PolitikerInnen gelenkten Wirtschaft, wie den Staatssozialismus, etwas positives abgewinnen.
Stattdessen steht die IWW für industrielle Demokratie: Eine hierarchiefreie, direkt demokratische Wirtschaftsform, die von den ArbeiterInnen selbst gestaltet wird.
Das größte Problem in der Menschheitsgeschichte war und ist jenes der Macht. Es wird niemals Sicherheit geben, wenn wenige die Angelegenheiten vieler regeln.
Die Krisen, die Kriege und alle anderen Krankheiten der modernen Welt sind Folge der Konzentration von Macht in den Händen weniger.
Im Kapitalismus führte jeder wissenschaftliche und wirtschaftliche Fortschritt zu einer Vergrößerung der Macht weniger und zu einer Abnahme der Macht der Arbeitenden.
Deshalb nehmen wir die Macht in den Händen der gegenwärtigen Wirtschaftsbosse, ihrer Freunde in der Politik und in undemokratischen Gewerkschaften nicht hin.
Letztendlich ist die einzig logische und vernünftige Möglichkeit die Industrielle Demokratie:
Jene Wirtschaft, die von den Arbeitenden selbst auf demokratische Art und Weise zum Wohle aller verwaltet wird.

5. Es liegt an uns!
Wir können die Wirtschaft selbst verwalten und gleichzeitig das Problem der Macht lösen. Denn sämtliche Macht weltweit resultiert letztendlich aus unserer Tätigkeit.
Unsere Klasse muss lediglich damit aufhören, zu tun, was uns angeschafft wird. Stattdessen das zu tun, was wir gemeinsam entschieden haben zu tun.
Die Selbstverwaltete Gesellschaft ist kein Hirngespinst. Sie ist eine historische Bestrebung. Jeder Schritt nach vorn, den die ArbeiterInnenschaft tätigte, drehte sich um diesen Pol, bewusst oder unbewusst. Aber dieses Ziel kann ohne Organisierung und konkreter Planung nicht erreicht werden. Tun wir das nicht, gewinnen unsere Gegner an Einfluss. Das würde bedeuten: Reglementierung allen sozialen Lebens durch das Kapital, durch diverse Regierungsformen oder durch deren unheilige Allianz: den Faschismus. Industrielle Demokratie kann viele Probleme lösen. Sie kann die Demokratie allgemein sicherstellen, was nicht möglich ist, wenn sie nur am Wahltag zelebriert wird. Sie kann uns vom Hunger, Elend, Verschwendung und Kriegen befreien. Durch die moderne Industrie können die materiellen Bedürfnisse aller Menschen befriedigt werden, während die Menschen nur soviel arbeiten, wozu sie selber bereit sind.
Industrielle Demokratie bedeutet Freiheit und Sicherheit. Zwei Bedürfnisse, die nicht voneinander zu trennen sind.
Industrielle Demokratie kann nur von einer organisierten, bewussten ArbeiterInneklasse aufgebaut werden. Eine ArbeiterInnenschaft, die sich ihrer selbst und dessen was sie will und wozu sie fähig, bewusst ist. Eine ArbeiterInnenschaft, die die Entscheidungen nicht irgend-welchen ArbeitervertreterInnen in den Parteien oder ArbeiterInnenführer in ihren eigenen Reihen überlässt.
Eine Organisation der Arbeitenden muss zwei Zwecken dienen:

· Sie muss eine effiziente Struktur für unsere täglichen Kämpfe für bessere Konditionen und höhere Löhne bieten.

· Sie muss, um die umfassende ArbeiterInnen -Selbstverwaltung zu ermöglichen, in der Lage sein, die Fragen der Produktion und Verteilung unter ökologischen und ökonomischen Kriterien effizient und flexibel zu behandeln.

Im Idealfall bedingen sich beide Punkte gegenseitig. Wie wir uns am vorteilhaftesten organisieren, ist die entscheidende Frage. Die IWW nimmt durch die Art und Weise, wie sie sich organisiert die von uns gewünschte zukünftige Gesellschaftsordnung vorweg. Denn wie wir uns organisieren hat Einfluss darauf, wie unsere Zukunft aussehen wird.

Die Verwaltung der Wirtschaft

1. Wer macht was?
Die gesamte Industrie greift ineinander. So können wir sagen, dass es nur eine einzige Industrie gibt: Die Produktion von Gütern und Dienstleistungen. Überleg Dir, welche Arbeit zur Herstellung deiner Kleidung von Nöten ist. Dies schließt nicht nur die Herstellung und die Materialien, die dafür notwendig sind mit ein, sondern auch die Gebäude in denen sie her-gestellt wurde, die Maschinen, die Gewinnung der Rohstoffe, deren Verarbeitung, Kommunikation und Transport.
Die ArbeiterInnen, welche in diesen Prozess involviert sind, konnten sich nicht darauf spezialisieren, Kleidung und Gebäude, Maschinen usw. herzustellen, hätten sich nicht andere ArbeiterInnen darauf spezialisiert, Häuser, Nahrungsmittel und Dienstleistungen herzustellen bzw. anzubieten.
Dies ist kein chaotischer Prozess. Alle diese Tätigkeiten können so eingeteilt und organisiert werden, wie unser eigener Körper aufgebaut ist. Wir können in sechs große Einheiten (departments) unterteilen:

1. Die Rohstoffe, die angebaut oder gewonnen werden können;

2. Die Rohmaterialen aus den Minen, Steinbrüchen usw.;

3. Die Erbauung von Straßen, Häusern, Schiffen, Docks etc.

4. Die Herstellung von Kleidung, Nahrung, Maschinen, Werkzeuge etc.

5. Transport und Kommunikation

6. Öffentliche und private Dienstleistungen

Die Industrieorganisationen (industrial unions) der IWW werden ebenfalls in diese sechs Einheiten (industrial departments) eingeordnet. Eine bestimmte Industrie ist ein soziales Gebinde von ArbeiterInnen, Produktionsmittel, und Abläufen. Die Einteilung in Industrieorganisationen soll keineswegs eine Trennlinie darstellen. Sie soll im Gegenteil ein Werkzeug sein, um sie zu einen.

2. Industrial Unionism
Das Ziel der IWW ist es, die Arbeitenden den industriellen Abläufen und Gegebenheiten entsprechend zu organisieren. Diese Klassifikationen werden den ständigen Veränderungen angepasst.
JedeR ArbeiterIn findet so in der One Big Union ihren/seinen logischen Platz. Da die gesamte Industrie, sämtliche Produktionsabläufe miteinander verwoben sind, muss es möglich sein, sowohl mit KollegInnen in der eigenen Industrie, als auch mit KollegInnen anderer Industrien zusammen zu wirken. Die IWW versucht dem Rechnung zu tragen durch praktische Solidarität und Flexibilität. Das System der Industrieorganisationen soll dies gewährleisten. Alle ArbeiterInnen eines Betriebes, eines bestimmten Wirtschaftsbereiches sind Mitglieder der gleichen Industrieorganisation.

3. Wie sich die ArbeitgeberInnen organisieren
ArbeiterInnen können nicht einfach die Organisationsmodelle der KapitalistInnen imitieren. Diese Organisationsmodelle haben zum Ziel, aus den ArbeiterInnen den größtmöglichen Mehrwert heraus zu saugen.
Die KapitalistInnen, das liegt in der Natur der Sache, konkurrieren miteinander. ArbeiterInnen hingegen haben wenig oder gar keinen Grund miteinander zu konkurrieren oder sich gegenseitig zu bekämpfen, dennoch tun sie es.

4. Alle Berufe – Eine Organisation
Es mag den Anschein haben, dass manche Industrieorganisationen (industrial unions) zu viele unterschiedliche Berufe und Betriebe vereinigen. In einem Krankenhaus z.B. wären KrankenpflegerInnen, Zivildienstleistende, Ärzte, das Reinigungspersonal etc. in einer Industrieorganisation organisiert. Dies würde in den meisten Gewerkschaften hinderlich sein. Würde sich aber das Reinigungspersonal lieber mit anderen Reinigungskräften zusammen-schließen um bessere Bedingungen für alle Beschäftigten in diesem Bereich zu erkämpfen, so ist dies in der IWW möglich.
Egal ob Fachkraft oder Angelernt: Alle Arbeitenden haben miteinander mehr gemeinsam als mit den Bossen.
Die Struktur der Industrieorganisation bietet für alle Arbeitenden die Möglichkeit sich so zu organisieren wie es für sie am vorteilhaftesten ist. Mit wem können wir am besten gemeinsam verhandeln? Mit wem wäre es am sinnvollsten gemeinsam zu streiken? Praktische Fragen wie diese sind entscheidend, wenn es darum geht, welche Gruppe von ArbeiterInnen sich in welcher Industrieorganisation wieder findet.
Die Eine Große Gewerkschaft (One Big Union) ist der Kitt, der alle Industrieeinheiten und Organisationen zusammenhält.

5. Eine Klasse – Eine Gewerkschaft
Die Einteilung in Industrieorganisationen darf nicht als Trennlinie betrachtet werden, sondern als Weg, wie ArbeiterInnen sich effektiv organisieren können. In der IWW sind alle Mitglieder auch Mitglieder der IWW selbst. Sie entscheiden und diskutieren eigenständig über die belange ihrer Industrieorganisation, aber niemals über die anderer Industrieorganisationen. Ein Mitglied kann, etwa wenn er/sie den Job wechselt, jederzeit von einer in die nächste Industrieorganisation wechseln.
Die kleinste Einheit ist die Betriebsgruppe, die ebenfalls volle Autonomie genießt. Allerdings sollen sich sowohl Industrieorganisationen, wie auch Betriebsgruppen im Rahmen der Statuten der IWW bewegen.
Die IWW ist eine Einheitsorganisation: alle MitgliederInnen, Betriebsgruppen, Ortsgruppen Industrieorganisationen und Departments sind Teil der Einen Großen Gewerkschaft: „One Big Union of all the workers!“

6. Industrial Departments
Industrieorganisation verwandter Industriezweige schließen sich zu Industrial Departments zusammen. Der Vorteil hierbei zeigt sich im Besonderen, betrachtet man das Transportwesen. Eisenbahnen, Bus Unternehmen, Speditionsfirmen, Flugzeuglinien bieten unterschiedliche, sich ergänzende Arten des Transports an. Wären alle Arbeitenden in diesen unterschiedlichen Industriezweigen gemeinsam organisiert, und würden sie zusammen kämpfen, wäre es wohl kaum übertrieben zu behaupten, das Schicksal der ganzen Welt läge in ihren Händen.
Wir glauben nicht daran, dass der solidarische organisatorische Zusammenschluss der Arbeitenden unmöglich ist.
Wir glauben das nicht, da wir das erfolgreiche Zusammenwirken der Arbeitenden gesehen haben, genauso wie wir gesehen haben wie Organisationen die Arbeitenden von konstruktiver Solidarität abhielten. Allzu oft sind es die Gewerkschaften, die ArbeiterInnen davon abhalten, gemeinsam zu agieren.
Der Industrielle Unionismus der IWW basiert auf diesen elementaren Prinzipien:

  • Alle Arbeitenden eines Betriebes, unabhängig von Beruf und Bildung, gehören der selben Betriebsgruppe an.
  • Alle Arbeitenden in der gleichen Industrie gehören der gleichen Industrieorganisation an.
  • JedeR ArbeiterIn kann bei einem Jobwechsel zu einer anderen Industrieorganisation wechseln. „once a union member, always a union member“
  • Kein Mitglied der ArbeiterInnenbewegung sollte in irgendeiner Weise mit StreikbrecherInnen zusammen arbeiten oder selbst als StreikbrecherIn arbeiten.

Das ist die Organisationsform der IWW. Sie trägt dazu bei, die Klasse der Arbeitenden unbesiegbar zu machen. Bist du dabei?

Wie agiert die IWW?

1. Gewerkschaftsdemokratie
Das Ziel der IWW ist, den Alltag, den Job und die Wirtschaft als Ganzes zu demokratisieren. Dadurch ergeben sich zwei grundlegende Prinzipien: Solidarität und Gewerkschafts.-demokratie. Es ist notwendig, alles zu vermeiden, was der Einheit der Klasse schadet und es ist noch wichtiger sicher zu stellen, dass die Gewerkschaft nicht die Mitglieder verwaltet, sondern die Mitglieder die Gewerkschaft.
Demokratie aus einer Organisation wie der IWW raus zu halten, würde Faschismus und andern autoritären Tendenzen Tür und Tor öffnen. Die Macht der Einen Großen Gewerk-schaft muss von uns aus gehen, nicht über uns herrschen.
Um die Einflussnahme von Einzelnen und Gruppen innerhalb der Gewerkschaft zu verhindern wurden folgende Vorsichtsmaßnahmen getroffen:

1. KeinE FunktionärIn wird für mehr als ein Jahr gewählt

2. KeinE FunktionärIn wird für mehr als drei erfolgreiche Perioden gewählt

3. Alle FunktionärInnen werden in Versammlungen all derer, die sie repräsentieren, gewählt.

4. Alle FunktionärInnen können durch Mehrheitsbeschluss abberufen werden.

5. Wahlen, nicht Ernennung, ist das oberste Prinzip.

2. Beiträge
Die Macht der Finanzen muss sich in den Händen der Mitglieder befinden. Sowohl was das Einholen der Beiträge, als auch die Ausgaben betrifft.
Die IWW ist gegen ein System, in dem die Mitgliedsbeiträge abgegeben und von den Gewerkschaftsbossen verwaltet werden.
Diese Vorgehensweise verstärkt das Gefühl, Gewerkschaftsbeiträge wären nur ein weiterer Lohnabzug. Dies erweckt den Eindruck, die Gewerkschaft wäre eher ein Dienstleistungs-unternehmen (wie eine Rechtsschutzversicherung etwa), als eine selbstorganisierte Vereinigung. Weiters werden dadurch Unternehmensstrukturen eingebaut welche in einer Gewerkschaft nichts zu suchen haben. Deshalb bevorzugt die IWW die Bezahlung der Mitgliedsbeiträge durch direkten Kontakt der Mitglieder.

3. Keine Kontrolle durch Cliquen
Die IWW will vermeiden, dass irgendeine Clique die Gewerkschaft unterwandert. Darum wurden folgende Sicherheitsvorkehrungen getroffen:

  • Das Gehalt der FunktionärInnen darf das Durchschnittseinkommen ihrer Basis nicht überschreiten. Sie sind verpflichtet, ihrer Basis gegenüber regelmäßig Rechenschaft abzulegen.
  • Das Mandat der FunktionärInnen ist imperativ. Sie führen ausschließlich die Entscheidungen ihrer Basis aus. Streiks können weder von FunktionärInnen beschlossen, noch verhindert werden. FunktionärInnen können nicht eigenmächtig agieren (Verhandlungen etc.)
  • Politische oder andere Cliquen, welche die Kontrolle über die Gewerkschaft erlangen wollen, werden durch die von den Mitgliedern verabschiedeten Prinzipien davon abgehalten.

4. Keine Politik in der Gewerkschaft
Der Unionismus wird niemals eine Religion oder politische Partei bevorzugen. Diese Angelegenheiten haben in einer Gewerkschaft nichts zu suchen. Die Gewerkschaft ist eine wirtschaftliche Organisation, Politik innerhalb der Gewerkschaft würde ihr deshalb schaden.
Um sicher zu stellen, dass sich alle ArbeiterInnen unabhängig von ihrer/seiner Religion und politischer Überzeugung vereinen können, muss die IWW nicht-politisch und nicht-religiös sein.
Das bedeutet allerdings nicht, dass die IWW sich uneins über die wichtigen sozialen und ökonomischen Fragen unserer Zeit ist. Wir glauben im Gegenteil, dass die IWW praktische Lösungen zu diesen Fragen anbietet. Wenn die Wirtschaft von den Arbeitenden selbst verwaltet wird, werden sich Krieg, soziale Konflikte, Kriminalität und viele andere aktuelle Probleme von selbst lösen.
Durch die Art und Weise wie die IWW organisiert ist, können die Arbeitenden den Druck erzeugen, der erforderlich ist um sich gegen die Possen der PolitikerInnen zu wehren. Durch Direkte Aktion können wir das erreichen was auf der politischen Ebene nur allzu oft misslang.

5. Basisaktion und Gesetz
Ein Beispiel: als ArbeiterInnen und Mitglieder einer Kommune wollen wir, dass Öl-Raffinerien und Chemiefabriken sicher und weit weg von unseren und den Wohnungen unserer KollegInnen sind. Eine Möglichkeit wäre, ein Gesetz anzuregen und daran zu arbeiten, dass es in Kraft tritt.
Viel einfacher, verlässlicher und um einiges hilfreicher, unsere eigene Fähigkeit zur Problemlösung zu vergrößern wäre es, sich kollektiv zu weigern diese Gebäude zu erbauen und darin zu arbeiten.
Die Eine Große Gewerkschaft macht die ArbeiterInnenbewegung mächtig. Um die ArbeiterInnenklasse zu einen, ist es notwendig, Untransparenz und jede Form der Diskriminierung zu vermeiden. Was wir brauchen, ist die Eine Große Gewerkschaft aller Arbeitenden, unabhängig von Sprache, Konfession oder Hautfarbe. In der Gewerkschaft sind alle gleich, da wir alle gleichermaßen vom System ausgebeutet werden.

6. Effizienter Unionismus
Solidarität und Gewerkschaftsdemokratie sind die Eckpfeiler der IWW. Daraus resultieren auch Effektivität und Effizienz. Unsere Effektivität ist eine Folge unserer vereinten Stärke. Effizienz bedeutet, dass wir die Mittel die wir anwenden an dem zu erreichenden Ziel messen.
So hat die IWW, gemessen an ihrer Mitgliederzahl, sehr viel für die ArbeiterInnenbewegung erreicht. Diese Effizienz ist eine Folge der demokratischen von der Basis getragenen Struktur.
Wir gewinnen keine Kämpfe einzig und allein durch das Einzahlen von Mitgliedsbeiträgen.Enthusiasmus und die Aktivität der Mitglieder machen eine Gewerkschaft stark, nicht die Mitgliedsbeiträge.
Die direkte Teilnahme der Mitglieder an den Belangen der Gewerkschaft, und die Organisation der Gewerkschaft durch direkt gewählte Delegierte und Betriebskomitees sind die Basis jener Stärke, die uns dazu befähigt unsere eigene Zukunft zu gestalten.
Die Autonomie der einzelnen Gruppen innerhalb der Gewerkschaft steht zur IWW in einem Verhältnis, wie die Finger einer Hand, welche jederzeit zu einer Faust geballt werden können.

7. Direkte Aktion
Die direkte Kontrolle der Gewerkschaft durch die Mitglieder spiegelt sich in der Direkten Aktion im Arbeitskampf wieder. Vor vielen Jahren modernisierte die IWW die Holzfäller-industrie an der Westküste der USA und Kanadas. Unsere MitgliederInnen erreichten den Achtstundentag, indem sie einfach nach acht Stunden Arbeit kollektiv die Arbeit niederlegten. Nachdem ganze Holzfällertrupps gefeuert wurden, taten es die neu eingestellten Holzfäller ihren Kollegen gleich. Dies wiederholte sich so oft, bis die Bosse schließlich aufgaben, und den Achtstundentag anerkennen mussten. Um die unhaltbaren Lebensumstände in den Holzfällercamps zu beenden, verbrannten IWW Holzfäller ihre alten Matratzen und Bettdecken in einem riesigen Freudenfeuer und forderten die Bosse auf, die Bedingungen zu verbessern.
Lange Streiks sind kostspielig und soweit es geht, zu vermeiden. Wir bevorzugen regelmäßige kurze Streiks, um mit dem geringsten Aufwand das Beste heraus zu holen.
Die Logik der Direkten Aktion ist einfach. Wenn wir aufhören, das zu tun, was uns befohlen wird und beginnen kollektiv das zu tun, was wir selbst entscheiden zu tun, gibt es kaum eine Möglichkeit uns zu stoppen. Auf diese einfache Art und Weise können wir die ganze Welt verändern.
Durch ihre reichliche Erfahrung, die unzähligen Kämpfe die von zahlreichen Mitgliedern seit der Gründung der IWW 1905 ausgefochten wurden, verfügt die IWW über eine brauchbare industrielle Organisation, eine Ansammlung glaubwürdiger Prinzipien und Erfolg versprechender Methoden, Strategien und Taktiken. Die IWW bietet sich nicht nur als Instrument für die Erreichung höherer Löhne und besserer Arbeitsbedingungen an, sondern auch als Instrument für den Kampf um eine neue soziale Ordnung.
Während eines Streiks von TextilarbeiterInnen in Lawrence (Massachusetts) trugen einige Arbeiterinnen ein Banner mit der Aufschrift: „We want bread and roses too“ (Wir wollen Brot, und Rosen auch). Wenn die IWW sagt, sie will mehr von den guten Dingen des Lebens, meinen wir damit nicht, dass die Bosse uns etwas mehr Geld geben sollen. Wir wollen ein besseres Leben, Hier und Jetzt. Die neue Gesellschaft, die wir innerhalb der alten aufbauen.

8. Was zu tun ist
Eine vernünftige Welt, von den ProduzentInnen für das Gemeinwohl verwaltet, ist ein Ziel welches erreicht werden soll und kann. Die IWW kann jene ArbeiterInnenbewegung sein, die dieses Ziel erreicht. Es gibt eigentlich nur ein großes Problem weltweit: eine ArbeiterInnen-klasse, welche zu unorganisiert ist, um für ihr eigenes Fortkommen zu agieren. Die IWW hat die Lösung zu diesem Problem: Es ist ein Gräuel, Teil des Problems zu sein; es ist eine Genugtuung, Teil der Lösung zu sein. Es liegt an Dir, deinen Beitrag zu leisten.
Wenn Du und Deine KollegInnen unorganisiert sind, kontaktiere die IWW. Wenn du für kürzere Arbeitszeiten, höhere Löhne und bessere Arbeitsbedingungen kämpfst, wirst du gleichzeitig die Genugtuung haben, für die Klasse der Arbeitenden als Ganzes und eine bessere Welt zu kämpfen.

Du kannst auch IWW Mitglied sein, wenn du bereits Mitglied einer anderen Gewerkschaft bist. Viele IWW Mitglieder sind auch Mitglieder einer anderen Gewerkschaft. Diese militanten GewerkschafterInnen sind auch IWW Mitglieder, da die Inspiration durch die IWW sie davon abhält, sich den hierarchischen Strukturen der etablierten Gewerkschaften zu beugen oder gar die Kontrolle über diese Gewerkschaften anzustreben.
Die IWW hält ihre Mitglieder dazu an, sich mit den Prinzipien und Vorstellungen der IWW zu beschäftigen, sodass sie noch nützlichere Mitglieder werden können. Sie fordert ihre Mitglieder auf, diese Prinzipien und Vorstellungen auch anderen ArbeiterInnen nahe zu bringen und jede Möglichkeit zu nutzen, die IWW zu stärken.

 

 

Präambel zur IWW Verfassung


 

Die ArbeiterInnenklasse und die Kapitalisten haben nichtsgemeinsam. Es kann keinen Frieden geben, so lange Hunger und Mangel unter Millionen von ArbeiterInnen herrschen und einige wenige, die Klasse der Kapitalisten, alle Vorzüge des Lebens genießen. Die zwei Klassen müssen so lange gegeneinander kämpfen, bis sich die ArbeiterInnen der Welt als Klasse organisieren, die Produktionsmittel übernehmen, das Lohnsystem abschaffen und in Harmonie leben.

Wir stellen fest, dass die Berufsständischen- und Branchengewerkschaften durch die Konzentration der Unternehmen und des Managements in immer weniger Händen und die damit zusammenhängende wachsende Macht der Unternehmer keine Instrumente sind, um unsere Interessen zu wahren. Die sozialpartnerschaftlichen und auf Trennungen zwischen den ArbeiterInnen beruhenden Gewerkschaften fördern einen Zustand, in dem ArbeiterInnen der gleichen Branche, des gleichen Industriezweigs, gegeneinander ausgespielt werden und sich untereinander bekämpfen, was nur zu einer Senkung der Löhne führt. Und sie helfen der Klasse der Kapitalisten, die ArbeiterInnen zu täuschen und den Irrglauben zu verbreiten, dass sie gemeinsame Interessen mit den Unternehmern hätten.

Dieser Zustand kann nur geändert und die Interessen der ArbeiterInnenklasse können nur mit einer Organisation durchgesetzt werden, in der alle ArbeiterInnen einer Branche (oder aller Branchen, wenn notwendig) aufhören zu arbeiten, wann immer es einen Streik oder eine Aussperrung in irgendeinem Bereich gibt.

Nur so kann ein Angriff auf eine Gruppe von ArbeiterInnen, als ein Angriff auf alle ArbeiterInnen begriffen und zurückgeschlagen werden. Anstatt des konservativen Mottos, „Gerechter Lohn für eine gute Arbeit“ müssen wir die revolutionäre Parole „Nieder mit der Lohnarbeit“ auf unsere Fahne schreiben.

Es ist die historische Aufgabe der ArbeiterInnenklasse, den Kapitalismus abzuschaffen. Alle ArbeiterInnen müssen organisiert werden, nicht nur für den täglichen Kampf gegen die Kapitalisten, sondern auch um die Produktion und die Verteilung der Güter fortzusetzen, wenn der Kapitalismus überwunden wird. Durch die Organisierung von ArbeiterInnen in allen Wirtschaftsbereichen formen wir bereits jetzt innerhalb der Hülle der alten, die Struktur der neuen Gesellschaft.

Direkte Aktion

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2 responses

3 01 2008
thomas

Es wäre sicher für alle LeserInnen interessant, was für einen Unterschied IHR zwischen dem IWW und dem Anarchosyndikalismus seht …… und was ist — wenn — die gemeinsame Schnittmenge …………… DIE Massengewerkschaft oder eine Basisgewerkschaft nach den anarchosyndikalistischen Prinzipien ………………….. und was unterscheidet den Anarchosyndikalismus vom gewöhnlichen Syndikalismus (sind in S und F alle Gewerkschaften!)

Sollte mal von Euch ausdiskutiert und dargestellt werden.

………. so long ………

3 01 2008
ert

Hi Thomas,

Ich glaube, das in der Einleitung klar gestellt zu haben. Ich betrachte aber den Anarchosyndikalismus genauso wie den Unionismus nicht als Ideologie, sondern als Werkzeug. Zu messen ist also die Sinnhaftigkeit des Ganzen nicht an einer oder mehrer theoretischen Abhandlung/en, sondern am praktischen Nutzen. Sprich „Direkte Aktion“! Das ist natürlich nur meine persönliche Meinung…

WOBBLY X357708
(ert)

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